Mit Lefebvre zur Philosophie?

Henri Lefebvres berühmte Forderung nach dem Recht auf Stadt, zieht seit einigen Jahren weite Kreise. Von widerständischen Bewegungen zu Kunst und Architektur, doch kaum wird sein Werk in der Philosophie beachtet, die allerdings die Disziplin seines Schreibens und Denkens war. Warum ist das so? An dieser Stelle sei nur eine Weiterlesen…

Tagebuch Herbst/Winter 2016

Dienstag, 13.12.2016 „Die kritische Analyse stellt das Scheitern eines analytischen, unkritischen Denkens fest. Was behält diese analytische Praxis von der Stadt, vom Urbanen, dessen Ergebnisse vor Ort feststellbar wären? Aspekte, Elemente, Fragmente. Sie führt das Spektrum (spectre, frz. auch Gespenst, A.d.Ü.) vor Augen, die Spektralanalyse der Stadt. Wenn ich von Spektralanalyse spreche, Weiterlesen…

Tagebuch Sommer 2016 „Was ist Philosophie?“

Montag, 18. Juli 2016 „Das Wichtige wird vielleicht sein, leere Zwischenräume der Nicht-Kommunikation zu schaffen, störende Unterbrechungen, um der Kontrolle zu entgehen.“ (Gilles Deleuze) Wichtig ist im Moment nicht, ob ich etwas Philosophie nennen möchte. Wichtig ist nicht, ob irgendein WIR »Philosophie« behauptet als existent, als sinnvoll. Philosophie muss nicht beweisen, Weiterlesen…

Unmögliche Inhalte – Notwenige Spontanität

Soeben erschienen in: FREI, BDA 2. 2016 (Bund Deutscher Architekten) Zusatz: Die Einstellung der Autorin ist restlos von Gewaltfreiheit bestimmt. Fraglich soll in diesem Text werden wie beweglich zum Beispiel Gebäude sein müssen, um das friedliche Zusammenleben sicherzustellen. Dieser Text möchte das Lebendige ehren und »die« Stadt als eine denken, Weiterlesen…

kurz und warm: Ballspielen in Wohnstraßen

Es scheint Frühling zu werden, sie spielen Fußball, die Kinder in meiner Straße. Das verändert alles, wenn sie Fußball spielen die Kinder, dann ist er da der Frühling, wenn sie draussen sind, müssen wir Erwachsenen wieder einsehen, dass wir schwachsinnig sind. In unserer Besessenheit, mehr zu tun, in unserer Besessenheit Weiterlesen…

Serie: Subaltern Studies – Buch 1 “Europa als Provinz” – Eine kleine Geschichte der Subaltern Studies

„Ich werde gegen alle anderslautende Kritik darlegen, weshalb die Subaltern Studies keine bloße, auf Indien übertragene Nachahmung der englischen historiographischen Tradition einer »Geschichte von unten« sein können.“[1] Mit dem Ende der imperialen Herrschaft in Indien – August 1947 – setzt Chakrabarty die Entstehung einer modernen indischen Geschichte als Disziplin an. Weiterlesen…

Serie: Subaltern Studies – Buch 1 „Europa als Provinz“ – Eröffnung des Themas

Diese Serie möchte Texte der Subaltern Studies aufgreifen und an diesem Ort vorstellen. Erstes Buch „Europa als Provinz. Perspektiven postkolonialer Geschichtsschreibung“ Dipesh Chakrabarty An diesem Ort werden Sie Diskussion und Darstellung kapitelweise finden… „Es bedeutet, die bislang privilegierten Erzählungen der Staatsbürgerschaft mit Erzählungen anderer menschlicher Bindungen zu überschreiben, die sich Weiterlesen…